Mobile Solarsysteme im Katastrophenschutz

Autarke Stromversorgung für Hilfsorganisationen und NGOs

Bei Naturkatastrophen, humanitären Krisen und Infrastrukturausfällen benötigen Hilfsorganisationen, Feuerwehren und NGOs schnell verfügbare Energie für Einsatzleitstellen, Feldlazarette und mobile Stützpunkte. Je nach Einsatzort und vorhandener Infrastruktur sind flexible und autarke Lösungen erforderlich. Mobile Photovoltaik-Systeme können dieselbetriebene Generatoren sinnvoll ergänzen, die Abhängigkeit von Kraftstofflieferungen reduzieren und die Versorgung wichtiger Geräte unterstützen.

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Logistische und operative Herausforderungen im Kriseneinsatz

Die Leitung eines humanitären oder technischen Hilfseinsatzes erfordert ein Höchstmaß an Planbarkeit unter unvorhersehbaren Bedingungen. Konventionelle Notstromkonzepte bergen spezifische Schwachstellen, die den Einsatzerfolg gefährden können.

Die Verwundbarkeit fossiler Versorgungsketten

Der kontinuierliche Betrieb von klassischen Verbrennungsaggregaten erfordert eine lückenlose Logistikkette für Treibstoffe. In Krisengebieten oder nach Extremwetterereignissen sind Verkehrswege jedoch oft blockiert, überschwemmt oder zerstört. Der Transport von Diesel in abgelegene Regionen bindet wertvolle personelle und fahrzeugtechnische Ressourcen, die in der direkten Rettung und Versorgung fehlen. Reißt die Kraftstoffversorgung ab, droht der sofortige Ausfall der gesamten Kommunikations- und Medizintechnik. Zudem stellt die Lagerung großer Mengen leicht entzündlicher Kraftstoffe im Einsatzlager ein permanentes Sicherheitsrisiko dar.

Lärmbelastung und Kommunikationsbarrieren im Einsatzzentrum

Dieselgeneratoren verursachen im Betrieb Lärm, Abgase und laufenden Kraftstoffbedarf. Je nach Einsatzort kann dies die Arbeitsbedingungen vor Ort beeinträchtigen und zusätzlichen logistischen Aufwand erzeugen. Mobile Photovoltaik-Systeme können den Generatorbetrieb ergänzen, Laufzeiten reduzieren und so zu einer leiseren und emissionsärmeren Energieversorgung beitragen.

Flexible Integration in bestehende Einsatzstrukturen

Bei temporären Einsätzen sind Energielösungen gefragt, die sich unkompliziert in vorhandene Strukturen integrieren und bei Bedarf versetzen lassen. SunPlate wird als vormontierte Einheit auf gängige 20-Fuß-Container aufgesetzt und kann ohne aufwendige Installation auf der Dachfläche eingesetzt werden. Die Befestigung erfolgt über die vorhandenen Eckbeschläge des Containers, sodass durch die Montage keine zusätzlichen Anforderungen an die Dachfläche entstehen.

Das SunPlate Ökosystem

Modulare Energiesicherheit im Feld

SunPlate ist für den mobilen Einsatz auf gängigen 20-Fuß-ISO-Containern ausgelegt. Unabhängig davon, ob der Container als Lager, Büro oder Sanitätseinheit genutzt wird, kann er innerhalb kurzer Zeit um eine Photovoltaik-Einheit ergänzt werden.Die Montage erfolgt über die patentierte Snap-Lock-Arretierung. Das System wird per Kran, Radlader oder geeignetem Hebefahrzeug auf den Container gesetzt und an den vorhandenen ISO-Ecken verriegelt. Bohrungen oder Verschraubungen an der Dachfläche sind nicht erforderlich. Dadurch bleibt die Containerhülle unverändert und es entstehen keine zusätzlichen Eingriffe in die Dachkonstruktion.

Zur Anpassung an die jeweilige taktische Einsatzstruktur stehen drei Erzeugungsstufen zur Verfügung:

Operative Transparenz und logistischer Nutzwert im Dauereinsatz

Im professionellen Krisenmanagement ist die präzise Kenntnis über die verfügbaren Ressourcen eine Kernkomponente der Führungsschifffahrt.

SunPlate EnergyGuard Software-Dashboard auf einem Laptop zur Echtzeit-Energiemessung.

Energy Guard

Taktische Überwachung der Energiereserven

Der Energy Guard fungiert als digitales Überwachungsinstrument der Energieinfrastruktur. Die Hardware erfasst sämtliche Ströme, misst die verbleibende Kapazität der StorageUnit und prognostiziert die zu erwartende solare Erzeugung basierend auf den Wetterbedingungen

In Zukunft sind noch weitere Features in Planung.

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Logistischer Nutzwert und Treibstoffsubstitution

Der Einsatz mobiler Solarsysteme reduziert das logistische Gesamtgewicht der mitzuführenden Kraftstoffe drastisch. Die nachfolgende Übersicht dokumentiert die logistische Entlastung und die Steigerung der operativen Autonomie beim Einsatz eines standardisierten Setups aus fünf Erzeugungsmodulen im kontinuierlichen Kriseneinsatz:

Logistischer Indikator (Verbund aus 5 Modulen)Einsatzdauer 1 Monat3-Jahres-Betrachtung

Einsatzdauer 6 Monate

Generierte autarke Energiemenge1.250 kWh3.750 kWh75.000 kWh
Eingesparter Dieselkraftstoff (Logistikvolumen)ca. 500 Liter

ca. 1.500 Liter

ca. 3.000 Liter
Erweiterung der operativen AutonomieUnbefristet*

Unbefristet*

Unbefristet*

(Unter der Prämisse, dass die solare Erzeugung die kritische Grundlast der Kommunikations- und Medizintechnik vollständig deckt.)

Logistischer Nutzwert und Treibstoffsubstitution

Die Integration mobiler Solarsysteme auf bestehenden temporären Raumsystemen hebt die energetische Versorgungssicherheit im Katastrophenschutz auf ein neues technisches Niveau. Der gezielte Wandel von Standardcontainern zu hocheffizienten Solarcontainern eliminiert die kritische Abhängigkeit von fossilen Brennstoffimporten in Schadensgebieten, schafft eine lärm- und abgasfreie Arbeitsumgebung für Rettungskräfte und Patienten und sichert den 24/7-Betrieb lebenswichtiger Systeme. Durch die Kombination aus robuster Hardware, intelligenter Speicherung und digitaler Überwachung werden Hilfsorganisationen befähigt, autark, sicher und fokussiert zu agieren.

 

Für die technische Auslegung von Einsatzkonzepten, die Beratung von Beschaffungsstellen sowie die Integration mobiler Solar-Systemkomponenten in Ihre Katastrophenschutz-Logistik stehen Ihnen unsere Experten zur Verfügung.

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Wir stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung, um auf Ihre individuellen Fragen einzugehen. Unsere Experten sind bereit, Ihnen die bestmöglichen Lösungen anzubieten und Sie bei Ihrem Projekt zu unterstützen.